Wenn die elegante MS „Princesse Marie-Astrid“ normalerweise ablegt, dann geht es für die bis zu 500 Passagiere an Bord auf eine Sightseeing-Tour entlang der Mosel. Am 5. Mai weicht der Fahrplan allerdings ein wenig vom üblichen Programm ab. Denn dann lädt der Wirtschaftsmacher-Mitmacher Hafen Trier gemeinsam mit den im Hafen ansässigen Unternehmen potenzielle Nachwuchstalente zu einem ganz besonderen Format: Einen Tag lang verwandelt sich das elegante Schiff in eine schwimmende Ausbildungsmesse mit dem Flair eines Ballsaals – und setzt damit ein Zeichen für den Stellenwert von Nachwuchsgewinnung in Binnenhäfen.
Kronleuchter, eine verspiegelte Decke, eine große Galerie und eine insgesamt sehr gemütliche Atmosphäre: Wer einmal auf der MS „Princesse Marie-Astrid“ mitgefahren ist, vergisst das nicht so schnell. Das liegt auch am wunderbaren Moselpanorama, dass das Schiff auf seiner Route abfährt. Und für alle, die sich für Geschichte interessieren: Auf dem Vorgängermodell wurden die Schengener Abkommen unterzeichnet, also die Anfänge der persönlichen Freizügigkeit innerhalb Europas, die wir heute nach wie vor sehr schätzen. Die Wahl dieses Schiffs als schwimmende Ausbildungsmesse war kein Zufall: „Wir möchten gemeinsam mit den am Hafen ansässigen Unternehmen die vielfältigen Möglichkeiten für junge Berufseinsteiger im Hafen Trier bestmöglich präsentieren und dabei Schülerinnen und Schülern sowie Lehrern und Eltern etwas Besonderes bieten“, erklärt Volker Klassen, Geschäftsführer des Hafen Trier.
Während der kostenfreien Schifffahrt lernen Schülerinnen und Schüler am 5. Mai die Unternehmen im Hafen Trier kennen und erfahren mehr über die zahlreichen Ausbildungsberufe, die der größte Binnenhafen an der Mosel bietet. Eltern dürfen dabei gerne als emotionale Verstärkung mitgebracht werden und für Snacks und Getränke ist natürlich ebenfalls gesorgt. Zwei Rundfahrten mit einer Dauer von je zwei Stunden sind geplant: Die erste startet um 14:15 Uhr, die zweite um 16:30 Uhr. In persönlichen Gesprächen geben Ausbilderinnen, Ausbilder sowie Auszubildende wertvolle Einblicke in spannende Berufsfelder wie Umwelttechnologie, Elektronik, Mechatronik, Medientechnologie Druck und nicht zuletzt Industrie- und Speditionskaufleute neben zahlreichen weiteren und stellen ihre Unternehmen vor. Auch über die Möglichkeiten eines dualen Studiums erfahren die die Teilnehmenden alles, was sie wissen müssen.
„Eine Ausbildungsmesse auf Schiff und noch dazu mit Ausblick auf das schöne Moselpanorama: Das ist schon ein Erlebnis für die potenziellen Nachwuchskräfte, und genau so soll es auch sein. Denn wenn wir junge Menschen für unseren Wirtschaftsbereich begeistern wollen, dann müssen wir die zahlreichen Möglichkeiten auch eindrücklich erlebbar machen.“, so Volker Klassen.
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