TONNENWEISE BAMBUS – INTERNATIONALE LOGISTIK FÜR FLAUSCHIGE ZOOBEWOHNER

Helfen ist einfach. Man muss nur wissen, wie. Nicht zuletzt die moderne Logistik kann genau diejenigen Mittel zur Verfügung stellen, die es braucht, um Gutes zu tun. Und oftmals tut sie es auch. So wie im Fall von vier Pandas, die im kanadischen Calgary Zoo eine der Hauptattraktionen darstellen.
Dank moderner und international vernetzter Logistik bekommen die Tiere mit den Namen Da Mao, Er Shun, Jia Panpan und Jia Yueyue jeden Tag ihre Lieblingsmahlzeit auf den Teller: frischen Bambus. 99 % des Speiseplans eines Pandas besteht aus dem Süßgras, von dem ein ausgewachsenes Tier in etwa 38 kg am Tag verputzt. Damit keines der vier Exemplare im Zoo hungern muss, liefert der Logistikdienstleister Kühne + Nagel ganze 1.100 kg des begehrten Gewächses pro Woche ins kanadische Calgary, wo der Tierpark gelegen ist. Der Bambus wird in speziell entwickelten Kühlvorrichtungen gelagert, damit seine Frische erhalten bleibt.

Klimaschonender Transport per Flugzeug

Mit der Bambus-Lieferung leistet das Logistikunternehmen einen nicht unerheblichen Beitrag zum Artenschutz der Pandas. Die Spezies ist stark gefährdet und konnte jüngst nur mit gewaltigem Aufwand vor dem Aussterben gerettet werden. Schon früh ist der Panda deswegen weltweit zum Symbol für den Tierschutz geworden. Bis heute trägt ihn die international bekannte und renommierte Umweltschutzorganisation WWF in ihrem Wappen.

Da Mao und Co. sind Teil einer mehrjährigen Vereinbarung zwischen China und Kanada, um ein weltweites Bewusstsein für die kritische Situation der Pandas zu erzeugen. Ihr geliebter Bambus wird übrigens nach ethischen Standards gewonnen und klimaschonend in kommerziellen Flügen transportiert. Wer die vier Pandas live erleben möchte, braucht allerdings kein Flugzeug zu besteigen. Die Bären werden rund um die Uhr gefilmt und können auf der Webpage des Zoos angeschaut werden. Vielleicht verputzen sie ja gerade ihre Leibspeise.