Mit großen Schritten zum kleinen Fußabdruck

Gut 7% beträgt der Anteil der Logistik am globalen CO2-Ausstoß. Deshalb geht der Wirtschaftsbereich mit gutem Beispiel voran und übernimmt Verantwortung durch einen proaktiven Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit. Als erstes Logistikunternehmen weltweit setzte sich Kühne + Nagel ehrgeizige Ziele zur Neutralisierung des eigenen CO2-Ausstoßes, aber auch bei Transporten der Zulieferer. So wurde im September 2019 das Net Zero Carbon-Programm mit den Aktionsfeldern Transparenz, Reduzierung und Kompensation von CO2 lanciert.

Internationale Standards als Richtlinie

Orientierung bot dabei das Greenhouse Gas Protocol, eine international etablierte Standardreihe zur Bilanzierung von Treibhausgasemissionen. Anhand der Leitlinie hat Kühne + Nagel ambitionierte Ziele formuliert: Ab 2020 werden die unternehmenseigenen CO2-Ausstöße voll kompensiert; außerdem werden sämtliche Sammelsendungen in der Seefracht CO2-neutral angeboten. Bereits in den vergangenen Jahren wurden die eigenen Emissionen sukzessive verringert, indem unter anderem durch Schulungen bei Mitarbeitern ein Bewusstsein für nachhaltiges Handeln geschaffen und Geschäftsreisen vermehrt durch Video-Calls ersetzt wurden.

Transparenz durch die gesamte Lieferkette

Aber gerade als Logistikdienstleister ist man sich bei Kühne + Nagel bewusst, dass der Blick in Zeiten globaler Lieferketten nicht beim eigenen Tellerrand stehenbleiben kann. Um die kompletten Anforderungen des GHG-Protokolls zu erfüllen, müssen auch alle indirekten Emissionen, also sämtliche Transporte der Zulieferer im Kühne + Nagel-Netzwerk (Fluggesellschaften, Reedereien und Straßentransporteure) CO2-neutral sein. Deshalb wurden Plattformen geschaffen, damit auch die Kunden Emissionen in der eigenen Lieferkette transparent einsehen und reduzieren können. Big Data und prädiktive Analytik helfen dabei, Emissionen vorauszusehen und Kompensationsmöglichkeiten aufzuzeigen. Den Kunden werden diese Daten über die Plattformen Sea Explorer und Carbon Calculator transparent zur Verfügung gestellt, sodass sie sich für umweltfreundlichere Transportmöglichkeiten oder für Investitionen in Natur- und Umweltprojekte entscheiden können.

Umfangreiche Emissionsreduzierung

Durch Investitionen in eigene Naturprojekte in Myanmar und Neuseeland sowie in naturbasierte Kompensationsprojekte, die CO2 aus der Atmosphäre entnehmen, kann Kühne + Nagel garantieren, dass Emissionen durch ausgleichende Maßnahmen kompensiert werden.

Damit beweist Kühne + Nagel eindrücklich, dass gerade in der Logistik jeder seinen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele des Pariser Abkommens leisten kann. Durch die Integration neuer Technologien und die Schaffung von Transparenz ist das Unternehmen diesem Ziel einen großen Schritt nähergekommen.

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